Düfte sinnvoll kombinieren

Düfte sinnvoll kombinieren

Düfte sinnvoll kombinieren

Morgens unter der Dusche das spritzig duftende Duschgel, danach eine schöne Bodylotion mit Rosenduft, das parfümierte Deo unter die Achseln und als Finish das Lieblingsparfum. Für den einen das übliche Morgenritual, um mit gepflegtem Gefühl in den Tag zu starten – für die Mitmenschen aber ganz schön unangenehm. Wer sich täglich mit diversen, unterschiedlich duftenden Lotions und Parfüms eincremt und besprüht, läuft Gefahr, dass das Ganze nicht mehr gepflegt, sondern vielmehr aufdringlich und störend wirkt. Grund dafür sind nicht übermäßiger Einsatz von Beautyprodukten, sondern schlicht und einfach die falsche Kombination und Intensität.

Elena Helfenbein vom VKE-Kosmetikverband in Berlin rät daher, im Idealfall Pflegeprodukte der gleichen Serie zu verwenden. Natürlich bleibt auch die Möglichkeit, eine unparfümierte Bodylotion zu benutzen. Fakt ist jedoch: Jeder Duft entfaltet sich anders auf der Haut. Daher solltet ihr euch beim Kauf und bei der Abstimmung der Düfte nicht nur auf die Teststreifen verlassen. Am besten ihr testet den Duft auf sauberer Haut ohne Körpercreme. Wenn die Herznoten der Düfte miteinander harmonieren, habt ihr die richtige Wahl getroffen.

Nur wie findet man das heraus? Dies funktioniert nur dann, wenn ihr den Duft ca. eine Stunde auf der Haut tragt. Dann hat sicher der erste Eindruck des Dufts, die Kopfnote, verflüchtigt. Harmoniert dieser Duft gut mit anderen Pflegeprodukten, könnt ihr ungehindert kombinieren. Jedoch ist ein dezenter statt zu dominanter Duft bei Pflegeprodukten meist die bessere Wahl. Denn dann kommt das wichtigste – euer Parfum – erst richtig zur Geltung.