Badeöle zur Entspannung an verregneten Herbststagen

Heißes Bad zur Entspannung

Heißes Bad zur Entspannung

Auch wenn wir es nur ungern zugeben wollen: der Sommer verabschiedet sich gerade und macht Platz für seinen Nachfolger, den Herbst. Die Tage werden wieder kürzer und das Wetter ungemütlicher. Während wir im Sommer jede Minute unter freiem Himmel genossen haben, flüchten wir uns nun bei Regen, Dunkelheit und kaltem Wind in unser gemütliches Heim. Und was ist nach einem anstrengenden Arbeitstag besser, als ein schönes, heißes Bad zu genießen? Um euer Wohlfühlbad in ein absolutes Wellness-Highlight zu verwandeln, fehlt nur noch das richtige Badeöl!

Ein Badeöl wird als Zusatz in das Badewasser gegeben. Öle wirken reizlindernd und pflegen besonders beanspruchte Haut, die unter der Wetterumstellung und Kälte leidet. Sie schützen die Haut und machen sie wieder samtweich und geschmeidig. Ätherische Öle sind darüber hinaus nicht nur gut für den Körper, sondern wirken sich auch positiv auf den Geist aus. Sie helfen euch, zu entspannen und den Alltagsstress zu vergessen. Spezielle Öle haben eine unterschiedliche Wirkung. So eignen sich Lavendel- und Melissenöl besonders, um strapazierte Nerven zu beruhigen. Eine Mischung aus Pomeranzenblüten- und Rosmarinöl vertreibt die Müdigkeit und lässt euch voller Energie in den nächsten Tag starten.

ätherische Öle wirken Wunder
ätherische Öle wirken Wunder

Die perfekte Temperatur für ein entspannendes Pflegebad liegt zwischen 36 und 39°C. Dabei solltet ihr beachten, dass ihr zuerst das Wasser einlaufen lasst und dann erst das Badeöl hinzu gebt. So können die Öle ihre Wirkung am besten entfalten. Hautärzte empfehlen, das Bad nicht länger als 20 Minuten zu genießen, um die Haut zu pflegen und nicht etwa zu beanspruchen. Eine Ruhezeit von 15 Minuten nach einem heißen Bad hilft dem Körper, Kräfte zu sammeln. Wer Schlafstörungen hat, kann versuchen, dem durch ein beruhigendes Bad vor dem Einschlafen entgegen zu wirken. Kerzen und entspannende Musik oder das persönliche Lieblingsbuch helfen zudem, eine entspannende Atmosphäre zu kreieren und den Rest der Welt zumindest für einen Moment zu vergessen.

Entspannung pur
Entspannung pur

Badeöle sind in der Regel nicht gerade kostengünstig. Allerdings ist das teuerste nicht immer das Beste. Wer empfindliche Haut hat, sollte Badezusätze mit hohem Parfumanteil meiden. Trotz betörendem Duft wird die Haut eher gereizt als entspannt. Daher solltet ihr lieber auf Naturöle setzen, die ohne künstliche Zusätze auskommen. Um das entspannende Badevergnügen für jeden erschwinglich zu machen, könnt ihr euer Badeöl ganz einfach selbst zusammen stellen. In Reformhäusern gibt es eine große Auswahl an ätherischen Ölen und Salzen. Mischt ganz einfach 1 bis 2 Esslöffel neutraler Flüssigseife oder Badesalz mit 5 bis 15 Tropfen eures Lieblingsöls. Je nach Geschmack könnt ihr die Intensität des Dufts selbst bestimmen. Wer möchte, kann zusätzlich bis zu 4 Esslöffel Sahne hinzu geben. Darüber freut sich besonders trockene Haut.