Körperpflege heute und früher

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Heutzutage legt ein Großteil der Mensch Wert auf regelmäßige Körperhygiene. Dies ist selbstverständlich und wird vorausgesetzt, doch das war nicht immer so. Früher spielte die Körperhygiene eine eher untergeordnete Rolle.

Eine bekannte Gestalt der Geschichte, die damals schon großen Wert auf Kosmetik & Körperpflege legte, war Kleopatra. Damit schaffte sie es auch das eine oder andere Ziel, das sie sich gesetzt hatte, durchzusetzen. Die alten Römer und Griechen waren ebenfalls bekannt für eine ausgeprägte Bade- und Körperkultur.  Im Mittelalter wurden öffentliche Bäder und Schwitzhäuser beliebt. Vor allem in den Städten gab es sehr viele davon und die Leute kamen dort zusammen um zu entspannen. Doch der Wunsch nach Reinlichkeit verschwand quasi zeitglich mit dem Auftauchen verschiedener Krankheiten, wie zum Beispiel Syphilis. Die Menschen glaubten, sich mit viel Schmutz auf der Haut, vor Krankheiten schützen zu können. Wasser galt damals als Ansteckungsherd verschiedener Krankheiten und dementsprechend vermieden die Menschen es, damit in Kontakt zu kommen.  Erst im 19. Jahrhundert gewannen Hygienemaßnahmen, wie sie auch uns bekannt sind, an Bedeutung. Ärzte fanden heraus, dass Krankheiten und Ansteckungen durch konsequente Hygiene vermieden werden können. Händewaschen und die tägliche Körperpflege unter Einsatz von Wasser und Seife wurden salonfähig. Im 20. Jahrhundert wurde schließlich daran gearbeitet Hygiene in allen Ländern und Kulturkreisen als Selbstverständlichkeit zu etablieren. Durch die Einführung von Hygiene an Schulen, erreichte man somit alle sozialen Schichten.

Bis zum heutigen Selbstverständnis der Kosmetik & Körperpflege war es also ein langer Weg. Umso ausgiebiger wird die Körperpflege heute betrieben. Eine große Vielfalt an passenden Produkten und öffentlichen Einrichtungen wie Bädern, Saunen und Kosmetiksalons ist dem Körper und der Kosmetik gewidmet und ein fester Bestandteil unserer Kultur, auf die heute niemand mehr verzichten würde.