Den perfekten Partner am Geruch erkennen!

Der perfekte Partner
Der perfekte Partner

Düfte lösen sofort Gefühle bei uns Menschen aus, sie können sehr abschreckend, aber auch sehr anziehend wirken.

An kaum etwas erinnert sich der Mensch besser, als an bestimmte Gerüche. Die Bewertung eines Geruchs findet vor der eigentlichen Geruchserkennung statt und kann so, lebensrettend, erotisierend oder auch abstoßend wirken. Der Geruchssinn der Menschen ist mit der Geburt bereits vollständig ausgereift. Pheromone, Duftstoffe die unbewusst in Form von Botenstoffen, über die Luft aufgenommen werden, haben eine sehr wichtige Funktion für den Menschen. Sie entscheiden über fortpflanzungsbezogene, physiologische Vorgänge und beeinflussen das Verhalten.

In wenigen Sekunden entscheidet der Geruchssinn darüber, wer sich leiden kann und wer nicht. Diese Entscheidung ist gerade bei der Partnerwahl ein sehr wichtiges Kriterium. Personen, die sich genetisch sehr ähnlich sind, ziehen sich sexuell gesehen, in der Regel, nicht an. Die Natur schreibt vor: Je unterschiedlicher die Gene der Eltern sind, desto besser schützt das Immunsystem die Nachkommen vor Krankheiten.

Düfte lösen nicht nur Emotionen aus, sie können diese auch beeinflussen. Ein gutes Beispiel dafür sind, frisch Verliebte: Ein vom Partner getragenes T-Shirt kann beim Riechen bereits Schmetterlinge im Bauch verursachen. Auch Gefühle wie Zorn, Trauer und Angst haben ihre eigene Duftnote und können über den Geruchssinn wahrgenommen werden. Bei einer großen Angst vor Hunden beispielsweise, nimmt diese Angst, ein Hund gleich wahr und weiß über seine Überlegenheit. Menschen können dies auch, allerdings nehmen die das nicht so bewusst wahr, da sie es nie gelernt haben.

Der persönliche Körpergeruch ist ein Art chemischer Fingerabdruck und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich beziehungsweise einzigartig, und doch lässt er sich leicht verfälschen. Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Ganz wichtiger Faktor ist die Haut. Schon der unterschiedliche pH-Wert oder die unterschiedlichen Hautstrukturen können die Wirkung von Düften beeinflussen. Parfums mögen eher die raue statt glatter Haut, denn dort können sie besser haften und duften länger. Durch eigens produzierte Körperöle verändert sich ein Duft und muss dann viel öfter aufgetragen werden. Auch die Ernährung und Essgewohnheiten tragen zu einer Veränderung des eigenen Duftes und des Parfums bei.

Jedes Parfum hat sein eigenes Leben, was sich erst in perfekter Harmonie entfalten kann. So können starke Gerüche wie Schweiß, Knoblauch oder Alkoholausdünstungen und Zigarettenrauch den eigentlichen Charakter des Duftes vermindern. Auch fettreiches und stark gewürztes Essen verändern den Körpergeruch. Auch ein wichtiger Faktor ist das Rauchen. Durch das Rauchen wird nicht nur der Körpergeruch sondern auch der Geruchssinn beeinträchtigt. Starke Raucher beklagen sich oft, einen Duft nicht so intensiv oder als ganz anders duftend zu empfinden. Was als Folge hat, dass meist mehr Parfum aufgetragen wird als nötig und für andere eher schon als unangenehm empfunden wird. Deos und Körperlotionen können auch zu einer Verfälschung des eigenen Körpergeruchs oder Parfums beitragen. Besser ist es auf duftneutrale oder Produkte aus der jeweiligen Parfumserie zurückzugreifen.